Hunde – Der beste Freund des Menschen
Dezember 10th, 2009 von
admin
Der Freund des Menschen, der Hund, stammt vom Wolf ab.
Sinnliche Entwicklung
Die meisten Sinnesorgane des Hundes sind sehr gut ausgeprägt. Er kann beispielsweise höhere Frequenzen wahrnehmen als wir, auch in der Dämmerung ist er seinem Herrchen überlegen, kann er doch sehr viel besser sehen als der Mensch. Ferner ist sein Sichtfeld wesentlich größer. Der Hund kann Farben sehen, ist aber rot-grün-blind. Besonders ausgeprägt bei einigen Rassen ist der Geruchssinn. Hier gilt die Faustregel: Je länger die Hundeschnauze, desto besser ist das Riechvermögen. Sowohl auf der Zunge als auch auf dem Gaumendach und am Schlundeingang besitzt der Hund Geschmacksknospen. Hunde verweigern Bitteres und Saures, sie ziehen den Geschmack von Fleisch dem des Gemüses vor.
Auch Hunde können Schmerz empfinden, allerdings vermeiden sie häufig, diesen zu zeigen, da sie sonst befürchten, aus dem Rudel ausgestoßen zu werden. Schmerzen zeigen sich auf unterschiedliche Weise wie Winseln, Aggression, erhöhte Körpertemperatur etc.
Geburt und Tod
Im Alter von etwa 7 bis 14 Monaten tritt die erste Läufigkeit bei der Hündin ein, die sich etwa alle 5 bis 7 Monate wiederholt. Rüden werden im gleichen Alter zeugungsfähig. Kleinere Rassen werden früher geschlechtsreif als größere. Nach ca. 63-65 Tagen Trächtigkeit werfen die Hündinnen zwischen 3 und 12 Welpen.
Kleinere Hunderassen werden im Schnitt älter als große. Der Dackel etwa kann bis über 15 Jahre alt werden, eine Deutsche Dogge hingegen wird meist nicht älter als 9 Jahre. Der Volksmund besagt: Ein Hundejahr zählt sieben Menschenjahre.
Sozialisation und Erziehung
Die wohl wichtigste Prägephase ist die Zeit zwischen der 2. und der 15. Lebenswoche. Anfänglich lernt der Welpe durch seine Mutter, daher sollte ein Hund auch nicht vor der 8. bis 10. Lebenswoche verkauft werden. Die zweite wichtige Phase ist die „Pubertät“.
Da die Entwicklung, und somit das Verhalten, überwiegend von der Sozialisation und der Erziehung abhängt, liegt eine Menge Verantwortung in den Händen des Menschen. Unzureichend erzogene und sozialisierte Hunde können Verhaltensauffälligkeiten entwickeln, sie neigen zu Ängsten oder Aggressionen.
Verschiedene Hunderassen
Hunde kann man aufgrund ihres Wesens sowie ihrer Intelligenz nach verschiedenen Typen katalogisieren:
Gebrauchshunde wie beispielsweise Schäferhunde, Border Collies oder auch Cocker Spaniel, kommen als Polizei-, Drogen-, Sprengstoff-, Blinden-, Therapie- oder Rettungshunde zum Einsatz. In früheren Zeiten wurden sie als Lager- und Hofhunde gehalten.
Ideale Hüte-, Treib- und Schäferhunde sind verschiedene Schäferhund- und Collie-Arten. Der ungarische Kuvasz und der Pyrenäenberghund zählen zu den zuverlässigen Herdenschutz- und Hirtenhunden, da sie rund um die Uhr bei der Herde leben können.
Doggen, Mastiffs und Mastino Napoletano, die muskulösen Molosser, flößen aufgrund ihrer Erscheinung Respekt ein.
Die bekanntesten Jagdhunde sind Terrier und Teckel. Aber auch Spaniel und Retriever zählen zu ihnen. Lauf-, Vorsteh- und Schweißhunde gehören ausschließlich in die Hand von Jägern.
Gerade durch das populärer werdende Schlittenhunderennen kamen die Nordischen Hunderassen wie Huskys und Samujeden in Mode.
Windhunde wie der Greyhound oder der Irish Wolfshound sind sehr unruhige Hunde und benötigen viel Auslauf.
Zu den so genannten „Gesellschaftshunden“, denen keinerlei Aufgaben zufallen als lediglich dem Menschen Gesellschaft zu leisten, zählen Pekinesen, Cavalier King Charles, der Papillon und viele andere.
Leider gibt es auch einige Qualzuchten, die gesundheitliche Probleme mit sich ziehen. Zu ihnen zählen der Shar Pei aber auch die Englische Bulldogge.
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